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Wie siehst du dich selbst...

Siegreich oder als Verlierer?


Nr.38 Dezember 2006


auch haben wir dort die Riesen gesehen, die Söhne Enaks von den Riesen; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen.
4Mo 13,33

Ihr kennt bestimmt die Geschichte vom Volk Israel, das aus Ägypten ausgezogen ist. Gott hatte den Israeliten gesagt, dass sie das Land Kanaan einnehmen sollen, weil er es ihnen gegeben hat. Sie schickten darauf einige Kundschafter aus, um das Land zu erkunden. Das Land Kanaan war wirklich so gut, wie Gott es ihnen gesagt hatte. Aber sie sahen Riesen und befestigte Städte, und ausser Josua und Kaleb vergassen alle das Wort Gottes, das ihnen gesagt hatte, das Land gehöre ihnen. Die Kundschafter verglichen sich mit den Riesen dort und kamen sich wie kleine Heuschrecken vor. Sie waren überzeugt, dass die Riesen sie auch so sehen würden, aber wenn wir die Geschichte etwas weiterlesen sehen wir, dass es umgekehrt war.

Jos 2,9 - 11
und sagte zu den Männern: Ich habe erkannt, dass der HERR euch das Land gegeben hat und dass der Schrecken vor euch auf uns gefallen ist, so dass alle Bewohner des Landes vor euch mutlos geworden sind. 10 Denn wir haben gehört, dass der HERR die Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter getan habt, die jenseits des Jordan waren, dem Sihon und dem Og, an denen ihr den Bann vollstreckt habt. 11 Als wir es hörten, da zerschmolz unser Herz, und in keinem blieb noch Mut euch gegenüber. Denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde.

Die Bewohner des Landes hatten also grosse Angst vor den Israeliten, welche aber meinten, sie seien in deren Augen wie Heuschrecken. Wie dumm - oder?

Wie oft geht es uns aber genauso. Wir denken, dass wir nichts sind und nichts können, obwohl das nicht stimmt. Gott hat dir Gaben gegeben, natürliche und geistliche. Du bist kein Niemand sondern sehr wertvoll für Gott!

Als ich nach der Scheidung mit meinen 5 Kindern alleine war, musste ich ständig gegen Gedanken der Entmutigung ankämpfen. Ich sah Artikel in der Zeitung, die von alleinerziehenden Müttern berichteten, die weniger Kinder als ich haben und arm sind. Nach dem Lesen solcher Artikel, musste ich ankämpfen gegen Gedanken, dass es mir genauso ergehen könnte. Es war nicht gut für mich, diese Berichte zu lesen. Von diesem Zeitpunkt an sagte ich zu mir selbst: “Nein, das lese ich nicht, es beraubt mich meines Glaubens und bringt mich in Furcht!” Wir müssen uns selber manchmal schützen und z.B. bestimmte Dinge nicht lesen oder ansehen, weil es uns den Glauben raubt.

In der Zeit der Scheidung hat Gott zu mir gesprochen, dass er mein Versorger ist und ich keinen Mangel haben werde. Nun, das passierte aber dann nicht einfach so, sondern es musste mit Glauben empfangen werden. Jesus hat immer wieder Menschen gefragt: “Was willst du?”, und gesagt: “Dir geschehe nach deinem Glauben.” Er ist nicht mit einem Zauberstab umhergegangen und hat hier geheilt und dort befreit, gerade so wie es kam. Nein, unser Glaube ist sehr wichtig, um die Dinge Gottes zu empfangen.

Nach der Scheidung war in meinem Haus das Wohnzimmer fast leer, aber in den folgenden Jahren habe ich viele gute Möbel erhalten und auch kaufen können. Aber ich musste immer wieder den guten Kampf des Glaubens kämpfen und den Glauben bewahren an das, was Gott gesagt hatte, nämlich dass er mich versorgen wird.

Weisst du, die Welt sah uns als ‚unmöglich das kann nicht sein’ an, aber wir haben einen Gott, der nicht auf das Denken der Welt beschränkt ist. Er kann! - wenn du ihm dafür glaubst.

Gott hat uns Jahr für Jahr mehr gesegnet, so dass wir am Ende mehr hatten, als man sich in meiner Situation vorstellen kann. Wir wohnten in einem schönen Haus, hatten zwei Autos und ich konnte zu Hause für meine Kinder da sein.

“Geschiedene haben nicht ... und können nicht ...” So denkt die Welt. Oder: “Leute, die aus irgendeinem Grund keine gute Schulausbildung haben, sind das ganze Leben benachteiligt.” Das stimmt in Gottes Reich nicht.

Erweitere dein Denken. Gott ist für dich. Glaube ihm für all die guten Dinge, die er für dich bereit hat.

Jesus liebt Menschen, die sich nicht mit den Umständen zufrieden geben, sondern aggressiv im Glauben die guten Verheissungen an sich reissen. Solche, die kein “Nein, unmöglich” in ihrem Leben akzeptieren, sondern ihr Leben und Denken alleine auf das Wort Gottes ausrichten.

Pass auf, was du immer wieder sagst, denn das bekommst du. Pass auf, was du über dich immer wieder sagst, denn so bist du.

Röm 4,17 - 21
wie geschrieben steht: »Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt« – vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre; 18 der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat, damit er ein Vater vieler Nationen werde, nach dem, was gesagt ist: »So soll deine Nachkommenschaft sein.« 19 Und nicht schwach im Glauben, sah er seinen eigenen, schon er-storbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara 20 und zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheissung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab. 21 Und er war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheissen habe, auch zu tun vermöge.

Für Abraham gab es im Natürlichen keine Hoffung mehr. Er und Sara waren zu alt, um Kinder zu bekommen. Es heisst, der Mutterleib der Sara war am Absterben, das bedeutet, sie konnte keine Kinder mehr empfangen und auch bei Abraham war es vorbei. Doch für Gott war es nicht unmöglich ihnen dennoch Kinder zu geben. Wie haben sie es aber empfangen - durch Glauben.

Der Glaube sieht die jetzige Situation nicht als das Endgültige an, sondern der Glaube greift in den übernatürlichen Bereich Gottes, wo alles möglich ist und holt dort das Unmögliche, durch den Glauben, in den sichtbaren Bereich.

Was ist bei dir im Moment unmöglich: Hast du keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt? - Kannst du keine Kinder kriegen, die du dir so sehr wünschst? - Bist du krank und willst gesund sein? - Es gibt Tatsachen, die jetzt in deinem Leben sind, aber das Wort sagt darüber etwas anderes und das wird ins Sichtbare kommen, wenn du es jetzt im Glauben genommen hast.

Seht, ihr Glauben ist im Geist, alles was im geistlichen Bereich für uns ist, dazu haben wir Zutritt durch den Glauben. Es ist immer noch Gottes Wille, dass wir fruchtbar sind und damit ist nicht nur das Kinderkriegen gemeint, sondern du sollst in jedem Bereich deines Lebens Zuwachs haben.

Nimm zu an Gutem, das ist Gottes Wille für dein Leben