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Säe gute Worte - ernte Segen



Nr.33 Juli 2006



Wenn wir einen guten Samen nehmen und ihn in guten Boden säen, ihn bewässern und pflegen, dann wird er wachsen und das hervorbringen, was in ihm ist. Der Same einer Blume wird zu einer Blume, der Same eines Baumes wird zu einem Baum. Alles bringt nach seiner Art das hervor, was innen drin ist. So hat es Gott bestimmt, es ist ein Gesetz, oder eine Gesetzmässigkeit, die Gott gesetzt hat.

Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
1. Mo. 8, 22

Dies ist die Ordnung, die Gott für diese Erde bestimmt hat und so wird es sein, solange die Erde besteht. Saat und Ernte ist Gottes Art und Weise. Ein Gesetz der Vermehrung, der Fortpflanzung. Zuerst säen und dann ernten, was man gesät hat. Alles bringt nach seiner Art hervor, nach dem Samen, der in ihm ist. Wenn du Erbsen ernten willst kannst du nicht Bohnensamen säen. Das was du säst wirst du ernten.

Auch im geistlichen Bereich gibt es Gesetzmässigkeiten.

Das Reich Gottes funktioniert auch auf diese Weise: Saat und Ernte. Wenn du Liebe säst, wirst du Liebe ernten. Wenn du Streit säst, wirst du Streit ernten. Wenn du andere segnest, ihnen Gutes tust, wirst du Gutes ernten. Was du säst, wirst du ernten - früher oder später. Alles beginnt mit einem Samen, auch im Reich Gottes.

Und er (Jesus) sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same spriesst hervor und wächst, er weiss selbst nicht, wie. Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Ähre, dann vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, so schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.
Mk. 4,26 – 29

Jesus sagt, dass es im Reich Gottes genauso funktioniert, wie wenn ein Mensch den Samen nimmt und auf das Land, den Acker wirft. Nachdem er es getan hat, geht er schlafen, steht auf, schläft wieder, Tag für Tag. Der Same, den er gesät hat, beginnt zu wachsen, der Mensch weiss nicht, wie das geht. Der Same wächst, weil er gesät wurde. Wenn er genügend gewachsen ist, bringt er reiche Ernte ein.

Wer sät den Samen aus? Du bist es. Der Mensch sät den Samen. Was ist dein Same? Das Wort Gottes. Und wie sät man das Wort, den Samen? Du sprichst das Wort aus mit deinem Munde. Das nennt Jesus säen von Gottes Wort. Wenn du Worte sprichst, sind sie wie Samen. Jesus sagt in Markus 11,23: “Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden”.

Das ist Gottes Art von Glauben und so funktioniert er: Glauben im Herzen und sprechen mit dem Mund. Gottes Wort ist ein unvergänglicher Same, d.h. er wird nie alt und unbrauchbar. Es ist immer Leben im Wort Gottes, in jeder Verheissung (Joh. 6,63). Genau so, wie auch in jedem Blumensamen Leben ist. Der Same einer Blume wird aber erst zu einer Blume werden, wenn er gesät wird. Du musst den Samen nehmen und in die Erde säen, giessen und warten. Er wird wachsen und zu einer schönen Blume werden. Aber nur, wenn du den Samen säst.

Nur, weil in der Bibel steht, dass es Gottes Wille ist, dass du gesund bist und es dir wohl geht (3. Joh. 1,2), passiert es nicht einfach so. Warum? Weil du den Samen nehmen musst, der das Wort Gottes ist und durch das Sprechen von Gottes Wort, den Samen des Wortes Gottes säst. Deine Ernte wird kommen, du wirst es sehen, das heisst, das was Gottes Wort sagt, wird zustande kommen, wenn du dabei bleibst.

Alle Verheissung, die in der Bibel stehen, sind wahr und voller Leben und sie gehören durch Jesus alle dir. Weisst du, was für einen grossen und kostbaren Schatz du hast?

Glaube kommt vom Hören von Gottes Wort. Jedesmal, wenn du Gottes Wort hörst, kannst du glauben. Aber um Frucht zu bringen, muss der Glaube mit dem Mund gesät werden.

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen.
Lk. 17,6

Wenn du Glauben hast, dann sprichst du. Ein Same bringt nichts hervor, solange er nicht gepflanzt wird. Glaube spricht. Jesus sagte, wir sollen Gottes Art von Glauben haben und so handeln wie Gott. Natürlich sind wir nicht Gott, aber wir sind seine Kinder und darum können wir so handeln, wie er. Wie handelt Gott?

Was tat er, als er die Finsternis auf der Erde sah? Sagte er: “Es ist so dunkel hier, ich sehe nichts, dieses Chaos, wie soll ich hier nur wieder Ordnung schaffen können!” Nein - das sagte er nicht. Gott sprach nicht aus, was er sah. Gott sprach aus, was er haben wollte.

Zur Finsternis sagte er: “Es werde Licht.” Gott sprach zur Erde, sie solle Gras wachsen lassen. Gott sprach zum Samen, der in der Erde war, er solle kommen. Glaube spricht das, was noch nicht sichtbar ist, aber im Unsichtbaren da ist.

Dann sprach Gott in 1. Mose 1,26: “Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!” Menschen in unserem (Gottes) Bild. Sie sollen herrschen. Herrschen wie Gott, nämlich durch Worte.

Der Mensch ist das einzige Wesen auf der Erde, das Worte sprechen kann. Tiere können es nicht, sie geben Laute von sich. Aber der Mensch kann Worte sprechen, weil er in Gottes Ebenbild geschaffen worden ist.

Deine Worte haben Kraft! Sprich gute Worte zu anderen Menschen! Worte, die Leben bringen. Worte, die den Menschen helfen, sie ermutigen. Sage auch nicht Dinge wie: “Ich lach' mich zu Tode”, oder “das wird mir nie gelingen, das schaff ich nie”. Sage stattdessen, was das Wort Gottes von dir sagt: “Alles was meine Hand tut wird mir gelingen (Ps. 1,3), die Freude am Herrn ist meine Kraft, Jesus ist meine Fähigkeit, ich werde es tun können (1.Kor. 1,30)”.

Es ist so wichtig gute Worte zu sprechen, denn dadurch baust du dir eine gute Zukunft, gute Tage werden kommen.

Sprüche 13,2+3 sagt: “Man kann von der Frucht seines Mundes Gutes essen ... Wer seinen Mund behütet, bewahrt sein Leben ... .”

Möchtest du Erfolg im Leben haben? Möchtest du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen? Erfolg zu haben bedeutet nichts anderes, als das Ziel zu erreichen. Erfolg ist kein schlechtes Wort für einen Christen. Christen sollten erfolgreich sein, weil sie das Ziel erreichen.

In Josua 1,8 heisst es: “Dieses Buch des Gesetzes (das Wort Gottes) soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.

Sinne über das Wort Gottes nach. Sprich das Wort Gottes mit deinem Mund und handle danach. Achte auf deine Worte, die du sprichst.