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Die Kraft, die dein Leben verändern kann

von Anita Letzerich-Suhr

Nr. 150 Januar 2017





Manchmal kommt es mir so vor, wie wenn das Leben mit mir machen würde, was es will. - Du kennst das bestimmt auch. Das geht so lange, bis ich mit Hilfe des Wortes Gottes, anfange mein „Lebensschiff“ nach dem Willen Gottes zu steuern, so wie er möchte.

Oh, wie einfach ist es doch, alles zu lassen wie es ist und die Tage zu nehmen wie sie sind. - Ich sage dir aber, wenn du die Dinge und Umstände einfach über dich kommen lässt, wird Gottes Wille in deinem Leben nicht stattfinden. Die Bibel sagt, dass wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen müssen. Das ist keine Option sondern ein Muss.

 

1Tim 6,12

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!

 

Wir müssen das ewige Leben ergreifen; das bedeutet, dass wir das was uns in Christus Jesus gehört aktiv in Besitz nehmen. Er hat alles für uns erkauft, damit wir das Leben leben können, das er für uns bestimmt hat. - Weisst du, es geht nicht darum, dass du nun ein bequemes Leben führen kannst und Jesus dein Butler ist, der dir alles ermöglicht was du willst und brauchst. - Ja, er will dich versorgen, er will, dass es dir gut geht, aber mit einem Zweck: Jesus hat dich befreit von Krankheit, Armut und dem zweiten Tod, damit du ihm dienen kannst.

Gott wollte den Menschen aus der Macht der Finsternis befreien und ihn in sein Reich, dem Reich seines Sohnes der Liebe bringen. Es geht darum den Willen Gottes zu erfüllen, es geht darum dem König der Könige zu dienen und ihm in Ehrfurcht zu gehorchen. Ja, er ist dein Vater, aber oft vergessen wir, dass er nicht nur ein ‚Kuschelpapa’, sondern auch unser Herr ist. Der Herr und Erlöser, der uns liebt, aber dennoch Hingabe, Gehorsam und Glaube verlangt.

Ich will das von ganzem Herzen, er hat mich von allen meinen Ängsten befreit, er hilft mir, er ist meine Kraft und meine Fähigkeit für alles, was ich tue; er hat mich vor dem ewigen, dem zweiten Tod erlöst und ich werde bei ihm sein in Ewigkeit. Das ist mein einziges Ziel und ich möchte von ihm hören: „Gut gemacht du treuer Knecht“. Wer ihn kennt, wie er wirklich ist, der kann nicht anders, als ihn von ganzem Herzen zu lieben und nichts ist mehr wert, als sich ihm vollkommen hinzugeben.

 

2Petr 1,2-3

Gnade und Friede werde euch <immer> reichlicher zuteil in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn! 3 Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch <seine> eigene Herrlichkeit und Tugend,

 

Gnade und Friede, wer will das nicht? Hier siehst du, wie du es bekommst: durch die Erkenntnis über Jesus. Wir lernen Jesus durch das Wort Gottes kennen, denn Jesus ist das Wort. Wenn er zu dir spricht, wird er immer etwas sagen, was auch im Wort Gottes steht, und zwar mindestens in zwei oder drei Bibelstellen. Wenn du das nicht nachprüfen kannst, dann glaube es nicht.

 

Vers 4

durch die er uns die kostbaren und grössten Verheissungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid

 

Du kannst das Wort Gottes kennen, die Bibel mehrmals von vorne bis hinten gelesen haben, aber wenn du es nicht für dich, für dein Leben annimmst, nützt es dir nichts. Das Wort Gottes musst du aktiv annehmen. Wenn du das Wort annimmst, dann nimmst du eine Person an, nämlich Jesus Christus, der das fleischgewordene Wort ist (Joh1,1).

 

Erwarte, dass das Wort Gottes zu dir spricht und dein Leben verändert. Lerne Bibelstellen auswendig, sprich das Wort Gottes in deine aktuelle Situation hinein, wo du Veränderung brauchst. Das was im Wort Gottes steht hat die Kraft dein Leben zu verändern, wenn du nicht davon lässt. Sei beharrlich, sei standhaft, sei fest und du wirst den Sieg davontragen. Ohne Kampf kein Sieg, doch unser Kampf ist ein guter Kampf, weil der Ausgang schon beschlossen ist. Jesus hat gesiegt über den Teufel und seine Angriffe gegen uns. Wir müssen nur an Jesu’ Wort festhalten und unseren Stand behalten.

 

Wie ging Jesus mit dem Teufel um?

 

Mt 4,1-3

Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; 2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schliesslich. 3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden!

 

Stell dir vor du wärst in dieser Situation, wäre doch kein Problem mal eben die Steine zu Brot zu machen durch den Glauben, oder? - Könnte es vielleicht sein, dass wir hin und wieder meinen etwas beweisen zu müssen, was der Herr uns gar nicht aufgetragen hat zu tun?

 

Vers 4

Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.«

 

Jesus hat mit dem Wort Gottes widerstanden, es war ein Wort aus dem Alten Testament (5Mo 8,3). Du kannst nicht aus dir selber dem Teufel widerstehen, es ist das Wort Gottes, das ihn zum Schweigen bringt. Das Wort Gottes ist nach wie vor wichtig und nur das Wort Gottes bringt dir den Sieg. Gott hat gesagt, dass er sein Wort über seinen Namen gestellt hat. Das heisst, dass sein Wort genauso viel oder noch mehr Gewicht hat als sein Name, also was er gesagt hat in seinem Wort, daran wird er sich auch halten, ohne Wenn und Aber.

 

Jak 4,7

Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.

 

Der Teufel wird fliehen, wenn du dich Gott unterwirfst und du unterwirfst dich Gott, wenn du sein Wort nimmst und es glaubst. Dann wird der Teufel fliehen, denn er muss sich immer dem Wort Gottes beugen, weil Jesus ihn besiegt hat. Dein Sieg ist im Wort Gottes, indem du dich ihm unterwirfst und es im Glauben aktiv annimmst und es dem Teufel und seinen Angriffen entgegenhältst.

 

Eph 6,13 -17

Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen <bleiben>  könnt! 14 So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit 15 und beschuht an den Füssen mit der Bereitschaft <zur Verkündigung> des Evangeliums des Friedens! 16 Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! 17 Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!

 

Das ist die Ausrüstung, die wir haben. Böse Tage kommen immer wieder und dann müssen wir standhaft bleiben. Umgürtet mit der Wahrheit des Wortes Gottes, im Wissen, dass wir Gerechtigkeit empfangen haben durch das Erlösungswerk von Jesus. Wir sind bereit das Evangelium zu Verkünden und wir halten den Schild des Glaubens hoch, an dem die Pfeile des Bösen ausgelöscht werden. Am Schluss kommt aber die einzige Waffe eines damaligen Soldaten, wovon dieses Bild redet, das einer aktiven Betätigung von unserer Seite bedarf. Es ist kein Schutz, es ist das Schwert des Geistes und das ist das Wort Gottes. Dieses Schwert ist kein langes Schwert, sondern eine Waffe, die im Nahkampf benutzt wurde, ähnlich wie ein Dolch. So müssen wir das Wort Gottes nehmen und aktiv einsetzen, indem wir es in unseren Mund nehmen und es aussprechen.

 

Sei kein passiver Christ, sondern nimm sein Wort und sprich es mit deinem Mund aus, damit der Wille Gottes in deinem Leben passiert.